Rezo und seine Kritik an der CDU. Gerechtfertigt? Ja und nein.

Den Inhalt kurz zusammen gefasst. Rezo kritisiert die CDU auf allen Ebenen: Umschichtung von Vermögen von unten nach oben, Klimapolitik samt Folgen wie unter anderem Flüchtlingskrisen, starken Kompetenzproblemen von gewissen CDU-Politikern in führenden Positionen, aktiven und passiven Kriegsverbrechen, sowie die Diskreditierung von politischen Gegner.

Die Reaktionen auf dieses Video ziehen sich durch die komplette Presse (Spiegel, stern, FAZ, und andere) sowie vielen Antwort-Videos von anderen Youtubern. Die einen halten es für stark polarisierend und andere vermissen die journalistische Tiefe. Der Großteil ist jedoch davon begeistert davon, wie Rezo seine Standpunkte sauber aufgearbeitet hat. Schlussendlich ist es eine legitime, freie Meinungsäußerung.

Doch hat er nun recht mit seiner Kritik?

Ja. Denn Politik stellt die entscheidenden Weichen für die Gesellschaft sowie das unternehmerische Umfeld. Auch sind Politiker genau aus diesem Grund gewählt und eingestellt, um in ihrem Wirkungskreis das beste Ziel für alle zu erreichen. Doch all zu oft werden nur Interessen von einer Gruppe verfolgt; in der Regel jene, welche zuvor das meiste Geld gespendet oder durch Lobbyismus den stärksten Einfluss ausgeübt haben.

Nein. Es ist eben nicht nur das Versagen der CDU und CSU. Denn auch unter SPD-Führung kann man genügend Negativbeispiele anführen. Oder sogar aus den selben Problembereichen wie Umschichtung von Vermögen, Kriegsverbrechen oder Klimapolitik.  Und auch andere Regierungsparteien waren – unter dem Brennglas betrachtet – nicht besser.

Fazit

Es ist unverkennbar, dass Rezo wütend ist auf die CDU. Man hätte aber auch fast das selbe Video drehen können mit dem Titel „Zerstörung der SPD“. Schlussendlich ist es ein Zusammenspiel aus Gesellschaft und Politik. Wir wählen uns unser eigenes Glück und Verderben. Mit jeder Landtags-, Bundestags- oder Europawahl stellen wir Bürger die Weichen für eine entsprechende Politik. Rezo hätte in seinem Video also eventuell unter anderem erwähnen sollen, dass circa 30 Prozent der Bevölkerung es gut finden, was die CDU/CSU für sie macht.

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