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Spiegel und Hitler

vom 28. März 2008

Lesen Sie öfters Spiegel-Online? Dann fällt Ihnen sicherlich auf, dass mindestens einmal pro Woche, wenn möglich sogar häufiger, mindestens ein Artikel sich mit den Spätfolgen Hitlers und die des Dritten Reiches beschäftigt. Mal geht es um die SS, im nächsten Artikel um Adolf und seine Gefolgschaft, dann schreibt man was über Himmler oder Göring. Historie ist wichtig. Darüber in Abständen zu berichten ist es ebenfalls. Doch wieso muss das so häufig sein? Müssen wir im Wochenrhythmus daran erinnert werden, was vor ca. 60 Jahren geschehen ist? Oder möchte Spiegel-Online damit nur im Ranking von Suchmaschinen punkten?
Das ständige Aufkochen der braunen Soße ist nicht nur nervig sondern hinterlässt auch Flecken an der Wand. Runterschalten wäre in dieser Hinsicht eine gute Devise für den Spiegel-Verlag. Ein Monatsspecial würde meiner Ansicht nach reichen, um das Geschehen des Dritten Reiches nicht unvergessen werden zu lassen.

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