Streit um Mohammed-Karikatur, sinnfreie Verbote und offene Fragen

Wehe einer lästert über Mohammed. In der arabischen Welt ist alles heilig; so heilig, dass man nicht einmal einen Witz darüber machen darf. Keiner fragt einen Katholiken, wie oft schon Jesus oder Gott in den Sumpf der Verunglimpfung gezogen wurden; Monty Python lässt grüßen.

Wer wurde nicht schon durch den Kakao gezogen: Hitler, die Stasi, etliche Politiker, Päpste, Bibelchristen, usw. Haben wir dadurch Schaden genommen? Ist nun unser Weltbild gestört, oder werden wir dadurch alle in der Hölle schmoren? Wohl kaum. Die Regierungen etlicher moslemischer Staaten dulden hingegen solches Spöttertum nicht und stacheln ihr Volk gerade zu an. Einfacher könnte man nicht von den eigenen Unzulänglichkeiten und den verheerenden Zuständen im eigenen Land ablenken.Bart Simpson und Gott

Die Dhimmi-Plage

Als ein „Dhimmi“ wird ein Christ oder Jude genannt, welcher sich freiwillig dem Koran unterwirft, um damit im Islam als Mensch zweiter Klasse zu leben.
Hier ein paar Auszüge aus dem „Dhimmitum“:

  • In Berlin war die Aufführung der Oper „Idemeneo“ gefährdet, weil in der Inszenierung unter anderem ein abgeschlagener Kopf von Mohammed gezeigt wird.
  • In Nordrhein-Westfalen legte der Staatsschutz einer Reiterin nahe, ihr „Mohammed“ getauftes Pferd schleunigst umzubenennen.
  • In Hannover gibt es in einem Krankenhaus eine gesonderte Abteilung für Muslime.
  • In Venedig wurde die Aufstellung eines schwarzen Kubus zur Biennale 2005 verhindert, da dieser entfernt an die Kaaba in Mekka erinnern würde.
  • Auf einer Stunksitzung in Köln wurde ein Sketch über Selbstmordattentäter aufgeführt. Der stellv. Bürgermeister Kölns meinte darauf hin, dass dadurch der Dschihad und die Hamas in ein schlechtes Licht gerückt werden. Seither wird in Karnevalssitzungen auf „islamistische Satire“ verzichtet.
  • Ein Betreiber einer Internetseite musste auf Geheiß der Düsseldorfer Bezirksregierung einen satirischen Beitrag über das islamische „Bilderverbot“ wieder vom Netz nehmen.
  • Ein Kaufmann aus Senden druckte auf Toilettenpapier das Wort „Koran“ und wurde darauf hin zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
  • Ein Internet-Provider kündigte einem seiner Kunden, weil dieser auf seinen Webseiten Mohammed-Karikaturen zeigte.
  • Ein Lehrer in Baden-Württemberg entfernte von seiner Website das Bild eines Mohammed-Kupferstichs aus dem 17. Jahrhundert, nachdem er massiv bedroht wurde.
  • Der italienische Minister Roberto Calderoli musste zurücktreten, nachdem er ein T-Shirt mit Mohammed-Karikaturen trug.
  • Die Sparkasse Mainfranken verteilte zur Fußball-WM 2006 Bälle bedruckt mit den Flaggen der WM-Teilnehmer. Auf der saudischen Flagge befanden sich die Worte ‚Allah‘ und ‚Mohammed‘. Die Verteilung der Fußbälle wurde eingestellt, weil man nicht wolle, dass diese Begriffe mit den Füßen getreten werden.
  • In Großbritannien bietet ein großer Vergnügungspark einen speziellen ‚National Muslim Fun Day‘, an welchem alles unterlassen wird, was streng gläubigen Muslime missfallen könnte.

Die wenigen Beispiele des „Dhimmitum“ zeigen, wie sehr wir uns vom Koran und dem islamisch/muslemischen Einfluss diktieren lassen.

Haben wir so große Angst vor Repressalien oder wieso kuschen wir derart vertört vor allem, was nur im entferntesten mit dem Koran zu tun hat? Wo bleibt das Recht auf freie Meinungsäußerung? Darf die Meinungsfreiheit auf dem Gebiet der Religionen eingegrenzt werden? Nein, denn schließlich gibt es für westliche Religionen auch keine Einschränkungen.
Es ist ja nicht so, als ob wir keine Rücksicht auf die Belange der muslimischen Mitbürger nehmen würden. Doch es darf zu keiner Aufweichung unserer westlichen Freiheiten durch die Einschränkungen des Koran kommen.

Wir müssen die Muslime weiter schützen.
Wann kommt das „Schweinefleisch-Ess-Verbot-in-Gegenwart-von-Muslime“? Oder wie wäre es, wenn man jeglichen Alkohol verstecken müsste, damit die Koran-Anhänger nicht unnötig verführt werden; Alkoholgeschäfte mit Zutritt nur für Christen, Katholiken, Protestanten und Evangeliker? Frauen sollten grundsätzlich Kopftücher tragen müssen – alle! Dies wäre auch im Sinne einer besseren Hautkrebsvorsorge. Schwule und Lesben werden eingsperrt, oder .. naja, ganz so grausam müsste man doch nicht sein. Und dann wäre da noch der Papst. Ein Relikt längst verstaubten Christentums. Weg damit. Schließlich sind zwei Götter eh schädlich für das Weltbild.
In diesem Sinne: Güle Güle!

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Eine Antwort zu Streit um Mohammed-Karikatur, sinnfreie Verbote und offene Fragen

  1. ninjatoon72 15. Juli 2010 um 15:54 #

    Grundsätzlich sind alle Weltreligionen realitätsfremde Verblödungsmaschinerien die nur nach Macht und Einfluss streben. Mit einer riesigen Herde von dummen Schafen, die kein eigenständiges Bewusstsein besitzen und nur nach Anweisungen aus einem „Zauberbuch“ suchen.
    Solche Menschen sind natürlich ein gefundenes Fressen, für „Geistige Führer“ (Politiker, Papst usw.). Weil sie so einfach gestrickt sind. Man kann denen jeden Blödsinn verkaufen wenn man nur einen „heiligen“ Zusammenhang zum Zauberbuch herstellt. Gott will dies…, Gott sagt das… ich kann das alles nicht mehr hören. Für ein Wesen, dass nur in den geistigen Verwirrungen von Gläubigen herumschwirrt ist er aber ganz schön gesprächig. Andere Menschen die sich mit unsichtbaren Wesen unterhalten werden weggesperrt und z.B. der Papst darf frei herumlaufen und unschuldige mitverblöden. Das sind dann solche Leute die dann die CDU wählen, weil der Buchstabe „C“ für „Christlich“ steht und das dann wohl was gutes sein muss. Man vergisst nur zu leicht, dass die meisten Konflikte in der Welt aus Religionen entstanden sind und auch heute noch entstehen.
    Ich würde mir wünschen, dass „religiöse Wertvorstellungen“ und „Politik“ strikter von einander getrennt werden.

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