Gute und schlechte Fehlermeldungen

Zu den Aufgaben eines Webdesigners bzw. eines Webdevelopers gehört es, mögliche Fehler bei der Bedienung einer Website abzufangen. Dazu ist erforderlich, dass dem Besucher der Internetseite ein entsprechender Fehlertext angezeigt wird. Eigentlich sollten Webseiten so ‚gestrickt‘ sein, dass erst gar keine Fehler aufkommen können. Doch wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Bei der Rotho Kunststoff AG aus der Schweiz scheint man allerdings eine ganz eigene Strategie zu verfolgen.

Wenn man die Website der Rotho AG aufruft, kann man sich über die Menüpunkte ‚consumer products‚ -> ‚Produkte‚ -> ‚Küche‚ zum Menüpunkt ‚Cool & Fresh‚ durchklicken. Eigentlich gilt im Internet der Grundsatz: dort wo ein Link, da auch ein Inhalt. Unter ‚Cool & Fresh‚ gibt es allerdings keine Inhalte. Offensichtlich hat der Redakteur diesen vergessen einzupflegen. Dies wäre noch nicht so tragisch; merken sollte man den Fehler allerdings schon irgendwann selbst.


© Rotho Kunststoff AG
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Der Entwickler dieser Website hat an solche Eventualitäten gedacht, und einen entsprechenden Fehlertext verfasst:
Hier wird ein Template angezeigt, wenn kein gültiger Artikel in der Navigation ist.
*autsch*
Ich hoffe mal nicht, dass man in der Schweiz der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Aussagekräftig ist der Text für den Besucher auf alle Fälle nicht. Wer weiß schon, was mit einem Template gemeint ist. Und interessiert dies vor allem den Besucher der Website?Fehlermeldungen für Internetseiten sehen gewöhnlich anders aus – von der Grammatikschwäche ganz abgesehen. Und eigentlich sollte man die Inhalte seiner Website so weit überblicken und im Griff haben, dass solche „toten Seiten“ erst gar nicht vorkommen.

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