Digitaler Zwang bei Kabel Deutschland

Direktkunden von Kabel Deutschland freuen sich die Tage über besonders nette Post: ab März 2007 bleibt das Bild im analogen Kabel dunkel. Ab diesem Termin gilt der Zwang zur digitalen Aufrüstung. Die „frohe“ Botschaft kommt aber noch: dank der Umrüstung auf Digital wird der Kabelanschluss für jetzige Analogseher um 2,77 Euro teurer. Dies bedeutet einen Preisanstieg von ca. 20 Prozent.

Kabel Deutschland (KD) verteilt daher wissentlich an alle Umsteiger einen Digitalreceiver „gratis“. Dieser ist allerdings nur eine Leihgabe, solange man Kunde bei KD bleibt. Schlussendlich sogar subventioniert man ihn durch die eigenen Mehrkosten.
Wer auf Digitialfernsehen und der Flut von 76 frei empfangbaren Kanälen keine Lust hat, kann dank Sonderkündigungsrecht bei KD vorzeitig den Stecker ziehen. Doch was sind dann die Alternativen? Kabelanbieter hat man meist nur einen einzigen zur Auswahl.

Früher hieß es mal: dank Digitalisierung kann man Dienstleistungen günstiger an den Kunden verkaufen. KD macht in erster Instanz bessere Umsätze. Was am Ende für den Kunden übrig bleibt, ist wohl im analogen Äther zu suchen.

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