Messer vom Staatsanwalt

Was sich wie ein schlechter Witz aus dem Kauf-Mich-TV anhört, ist deutsche Realität.
In Hamburg gilt seit längerem ein Waffenverbot auf dem Kiez in St. Pauli. Aus diesem Grunde hat die Polizei bei der intensiven Ausübung ihrer Überwachungspflichten viele Stich-, Hieb- und Schlagwaffen sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft wusste indes nichts besseres zu tun, als diese Waffen im Internet unter zoll-auktion.de dem Volk wieder anzubieten. Unter den Waffen waren auch solch nette Exemplare, wie diese Klappmesser.
Zoll-Aktion - Messer

© Foto: zoll-auktion.de

In der Hamburger CDU ist man sich keiner Schuld bewusst. Der Justizsenator Lüdemann (CDU) spricht von legalen Auktionen und vom Verkauf von legalen Messern, wie sie in jedem Geschäft erworben werden können. Dennoch sind die Messer auf dem Kiez in St. Pauli verboten und fallen dort unter das Waffengesetz. Schon verdammt schlau, erst solche Messer zu beschlagnahmen, um sie dann hinten rum wieder an das Volk zu verscherbeln. Klasse gemacht liebe CDU in Hamburg. 100 Punkte.

Neben den Klappmessern wurden auch beschlagnahmte Baseballschläger in Auktionen angeboten oder auch harter Alkohol. Da frage ich mich, wieso der Zoll noch nicht die Millionen von illegal importierten Zigaretten über sein Auktionsportal anbietet. Ein riesen Geschäft wäre damit ganz sicher zu machen. Und Profi-Mitglieder mit mehr als 100 gewonnen Auktionen bekommen dann Bonus-Geschenke wie 100 Gramm Kokain, Tigerfelle oder Kinderpornobildchen.

Auktionen vom Zoll – die neue Anlaufstelle für alle Kriminellen, welche sich noch schnell mit Ware eindecken müssen.

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Eine Antwort zu Messer vom Staatsanwalt

  1. tim 13. Juni 2010 um 15:36 #

    daran kann mann die führungsfähigkeit eines staates erkennen.ergebnis ??? ; völlig marode und zum untergang verurteilt,traurig aber wahr. tüpischer geht es nimmer, ganz toll frau merkel !!!!!

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