Archiv für Juni 2010
Wahl des Bundespräsidenten: Kasperletheater²
Es ist das größte Kasperletheater, welches die politische Bühne seit Langem geliefert hat. Anders kann man den Wahlmarathon nicht anders definieren, der sich bis um ca. 21:20 Uhr am Mittwoch, den 30. Juni 2010, im Deutschen Bundestag zugetragen hat. Die Mutter der Nation, unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, durfte die größte Schmähe ihrer nunmehr fünfjährigen Amtszeit [weiterlesen]
Der VDZ läuft mal wieder Sturm gegen ARD & ZDF
Der Verband Deutscher Zeitungsverleger läuft mal wieder Sturm gegen das gebührenfinanzierte Angebot von ARD und ZDF. Dieses Mal geht es um die Telemedien der öffentlich-rechtlichen Sender – sprich es geht ums Internet. Dem VDZ wäre es am liebsten, wenn die Öffentlich-Rechtlichen gar keine Angebote und Informationen mehr ins Internet stellen dürften. Beim ZDF hingegen versteht [weiterlesen]
Fahneschwenken ist nationalistisch
Unter den deutschen Blogs nimmt die kritische Website “NachDenkSeiten” einen der vorderen Plätze ein. Albrecht Müller ist einer der Hauptautoren dieses Blogs und hat auch bereits diverse Bücher veröffentlicht. Eigentlich konnte ich bis jetzt fast alle Äußerungen von Herrn Müller nachvollziehen. Um es auf den Punkt zu bringen: Albrecht Müller ist gegen das neoliberale Handlungsgebahren [weiterlesen]
Im kollektiven Public-Viewing-Rausch
Das halbe Land hängt in diesen Minuten wieder vor dem Fernseher. Zu sehen gibt es das Vorrundenspiel Deutschland gegen Serbien in der Fußball-Weltmeisterschaft aus Afrika. Zur Halbzeit steht es übrigens 1:0 für Serbien. Miroslav Klose hatte in der 37. Spielminute die gelb-rote Karte erhalten; seitdem ist die deutsche Mannschaft nur noch mit 10 Personen auf [weiterlesen]
Wieviel Öl ‘wächst’ eigentlich nach?
Wir reden ständig davon, dass Erdöl ein knappes Gut ist. Dass die Reserven begrenzt sind. Auch dass in ca. 50 Jahren kein Erdöl mehr gefördert werden kann, weil dann die Reserven aufgebraucht sind. Doch redet irgend jemand mal davon, wie viel Erdöl pro Jahr neu entsteht? Aus dem Bohrloch der versunken Bohrstation “Deep Water Horizon” [weiterlesen]
Sitzplätze am U-Bahnhof Alexanderplatz sind Mangelware
Wer mit der Berliner U-Bahn fährt, hat mitunter ein paar Minuten Wartezeit, bis der nächste Zug eintrifft. In einer Großstadt geht eben nicht immer alles nur “schnell, schnell”. Es gibt diverse Möglichkeiten, die Wartezeit zu überbrücken. Man kann zum einen die Zuginformationen der DAISY (Dynamisches Auskunfts- und Informationssystem) lesen, die großflächige Bahnhofswerbung betrachten, anderen Fahrgästen [weiterlesen]
Der Rohstoff-Traum in Afghanistan
Krieg ist eine hässliche “Angelegenheit”. Das Führen von Kriegen oder die kriegsähnlichen Zustände in einem Land lassen sich äußerst schwer rechtfertigen. Zuletzt hatte dies der zurück getretene Bundespräsident Horst Köhler für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan versucht. Vergeblich. Es folgte sein Rücktritt. Wie kann man also dem Volk verständlich machen, dass der Kriegseinsatz in einem fernen [weiterlesen]
Demo in Berlin: explosive Stimmung
Am Samstag, den 12. Juni 2010 lud ein Demobündnis bestehend aus Gewerkschaftsgliederungen, Parteien und außerparlamentarischen Netzwerken zu einer bundesweiten Demonstration in Berlin und Stuttgart. Die Demo stand unter dem Motto “Wir zahlen nicht für Eure Krise“. Dem Aufruf in Berlin folgten laut Veranstalter ca. 20.000 Demonstranten. Ein Großaufgebot der Polizei war “natürlich” ebenfalls anwesend. Die [weiterlesen]
“Mein Toyota” – nichts ist unmöglich mit Werbung
Seit Tagen flimmert die neue Toyota-Werbung über den Schirm “Ihr Toyota ist auch mein Toyota“. Toyota hat eine millionenschwere Imagekampagne gestartet, um den eigenen Ruf kräftig aufzupolieren. Nachdem Toyota dazu gezwungen war, bis zu 9,5 Millionen Fahrzeuge [Quelle: Stern] auf der ganzen Welt in die Werkstatt zurück zu rufen, war es dringlich an der Zeit, [weiterlesen]
Suppe zum Mitnehmen – nicht revolutionär aber clever
Der Kaffee wird ja schon lange nicht mehr im Kaffeehaus getrunken. Dies war mal früher, oder ist so eine alte, verstaubte Gepflogenheit unserer europäischen Nachbarn. Die Franzosen nehmen sich morgens im Bistro die nötige Zeit und schlürfen ihren Milchkaffee. Die Italiener setzen sich auch für einen Espresso gern mal ins Restaurante. Die Österreicher – und [weiterlesen]



