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Archiv für März 2009

Schwarzfahren im Öffentlichen-Nahverkehr


Die Verkehrsbetriebe leben mit einem Allzeitproblem: dem Schwarzfahren. Nichts gilt unter “Zechprellern” so attraktiv, wie schwarz per Zug, U-Bahn, S-Bahn, Tram oder Bus zu fahren. In Deutschland ist es in allen Städten sehr einfach, im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)  ohne gültiges Ticket zu fahren.  Niergendwo gibt es Einlasskontrollen oder so viele Kontrolleure im Einsatz, dass man (weiterlesen)

Waffenverbot und Killerspieleverbot


Der Fall von Winnenden bringt wieder die alten Forderungen auf den Tisch: ein Verbot von Waffen und das Verbot von Killerspielen. Nur dadurch, so die landläufige Meinung vieler, können weitere Amokläufe verhindert werden. Dies ist ein Trugschluss schlechthin. In Deutschland spielen mehrere Millionen Jugendliche zeitweise oder exzessiv sogenannte Killerspiele. Haben wir somit tausende potentielle Attentäter (weiterlesen)

Verluste durch Abschreibungen auf Beteiligungen


In den letzten Wochen liest man sehr häufig folgende Aussage, wenn ein Unternehmen seine Quartalszahlen präsentieren muss: Es wurde ein Verlust in Höhe von X Euro erwirtschaftet, welcher durch Abschreibungen auf Beteiligungen entstanden ist. Die Beteiligungen sind wohl bei fast allen Firmen das zentrale Thema. Übersetzen könnte man das ganze aber auch mit: Wir haben (weiterlesen)

Bei EURid spricht man deutsch


Die EURid ist die europäische Registrierungsstelle für EU-Domains. Bei denen ist mir dieser Tage ein Text in die Hände gefallen, der einem leicht die Fußnägel hochrollen lässt. Ich hatte für eine EU-Domain einen KK-Antrag (Domainumzug) bearbeitet. Zum Schluss der Bearbeitung bekommt man auf der EURid-Seite folgende Erfolgsmeldung angezeigt: Mein Ansuchen für die Übertragung ist angenommen. (weiterlesen)

Der K(r)ampf mit den digitalen Welten


Vor ein paar Jahren hat die Musikindustrie damit angefangen, massiv gegen sogenannte Raubkopierer juristisch vorzugehen. Dabei ist die Musikindustrie nicht die erste Branche, welche gegen ihre eigene Kundschaft klagt. Damit angefangen hat die Softwareindustrie, um das massenweise unerlaubte Kopieren und Verbreiten von Programmen und Betriebssystemen zu unterbinden. Erst vor wenigen Tagen hat die Musikindustrie bekannt (weiterlesen)

Pro Frauenquote im Management


Die derzeitige Wirtschaftskrise bringt ein altes Thema wieder auf die Tagesordnung: die Frauenquote in Unternehmen. Konkret geht es um eine Forderung um eine staatliche festgelegte Quote von Frauen im Unternehmensmanagement. Doch die Reaktionen darauf könnten nicht unterschiedlicher ausfallen. Unsere Ober-Mutter der Nation, Bundesfamilienministerin Frau von der Leyen, ist gegen eine solche Regelung. Und auch der (weiterlesen)

Die indiskrete Bushaltestelle mit der Waage


Freche Werbung gab es ja schon öfters. Auch ungewöhnliche Werbeformen sind nichts Neues. In Rotterdam (Niederlande) greift die Fitnesskette “Fitness First” zu einer leicht indiskreten Werbung. An einer Bushaltestelle wurde an der Sitzbank eine Waage integriert. Auf den Bus warten, sich auf die Bank setzen und dann entsetzt auf die Anzeigentafel blicken. Der Rest der (weiterlesen)

Bei Milupa-Webchen hat man Einblick in fremde Familien


Milupa, das sind die, welche Kinder- und Babynahrung herstellen. Milupa sind allerdings auch jene, welche das Projekt “Webchen” ins Internet gestellt haben. Wei Webchen können die frisch gebackenen Eltern die Fotos ihres Babys auf eine eigene und somit persönliche Internetseite stellen. Nur passt es so rein gar nicht in die neu getaufte Privatsphäre, dass man (weiterlesen)

Rentenerhöhung pünktlich vor der Bundestagswahl


Zum 1. Juli 2009 werden die Renten kräftig erhöht. Die 20 Millionen Rentner erhalten im Westen 2,41 Prozent und im  Osten 3,38 Prozent mehr. Wieso erfolgt die Rentenerhöhung nicht zum 1. Januar 2010 oder bereits Anfang des Jahres? Zwei Monate später wird der deutsche Bundestag gewählt. Alles Zufall? Halten die Politiker die deutschen Senioren für (weiterlesen)

Bei Ford reichen 200 Millionen Euro


Ford wird für ca. 200 Millionen Euro die deutschen Werke modernisieren und in Köln einen neu entwickelten Ökomotor produzieren. Beim amerikanischen Konzern Ford schafft man es für läppische 200 Mio. Euro ein paar deutsche Werke zu retten oder sagen wir mal realistischer, vor einer rückläufigen Konjunkturbremse zu bewahren. Bei Opel hingegen geht es nicht so (weiterlesen)