Ökostrom ist teuer?

Bei Maybrit Illner im ZDF sitzen sich letzten Abend Befürworter und Gegner der Atomenergie gegenüber. Wild wird darüber spekuliert, ob sich Deutschland den Atomausstieg leisten kann. Ob dabei vorhersehbar unser Strom teurer werden muss. Und natürlich auch ob in Spitzenzeiten hier und da die Lichter ausgehen werden. Die Diskussion bewegt sich ruhig aber zielgerichtet zwischen Panikmache und Einstimmung auf höhere Strompreise.

Den Anfang der Runde macht Herr Fritz Vahrenholt, Manager von RWE Innogy. Er lässt im Einspieler sagen: „Wir müssen dem Volk die Wahrheit sagen. Wenn Energie knapp wird, steigen die Preise.“ An dieser Stelle möchte ich schon zum ersten Mal meinen großen, roten Hammer heraus holen und laut „Falsch!“ schreien. Wenn man die Jahre zurück blickt, sind irgendwann einmal die Strompreise gesunken? Nein. War in den letzten Jahren die Energie knapp? Nein, im Gegenteil. Im Schnitt gab es stets einen Überschuss von ca. 20 Prozent. Trotzdem wurde und wird der Strom immer teurer.
Im weiteren Gespräch kommt er auf die Schieflage bei der Versorgung zu sprechen. Gerade in Süddeutschland wird viel Strom benötigt und dort wurden durch das Moratorium 4 Kernkraftwerke außer Betrieb gesetzt. Man kann sich an dieser Stelle ernsthaft fragen, wieso man dieser Schieflage jahrelang zugeschaut hat. Dachte man bei den Netzbetreibern, dass sich an der ungleichen Versorgungslage von selbst etwas ändern würde? Und wenn es jetzt zu eventuellen Problemen kommen könnte, dann hätte es auch durch andere Umstände zu zeitweisen Stromausfällen kommen können.

Es ist auffällig, dass die Befürworter des Atomstroms und die „stillen“ Panikmacher gern und viel den Konjunktiv nutzen: es könnte zu zeitweisen Stromausfällen kommen. Hans-Werner Sinn, ein unbelehrbarer Befürworter der Atomenergie lässt den Konjunktiv gleich komplett in der Tasche und sagt: „.. dass man bessere Atomkraftwerke bauen muss. Habe auf die Beispiele Olkiluoto in Finnland und Flamanville in Frankreich verwiesen. Das sind moderne Reaktoren, die die Kernschmelze beherrschen.“ Hossa! Herr Sinn, Sie sollten fortan einen warmen Brennstab in der Hand halten, so wie der Papst seinen Kreuzstab. Die Kernschmelze ist beherrschbar. Dieser Satz kommt mir irgendwie bekannt vor. Herr Sinn hat leider nur den Sternchentext vergessen zu erwähnen: beherrschbar, solange kein Super-GAU passiert.

Auch stellt Herr Sinn die Frage, ob wir überhaupt aussteigen sollen. Denn schließlich haben alle um uns herum noch laufende Atomkraftwerke. Ja, dies ist richtig. Doch unter diesem Gesichtspunkt könnte man auch fragen, wieso wir Entschwefelungsanlagen, Rauchgasfilter und Auto-Katalysatoren benötigen. In anderen Ländern um uns herum sind diese noch längst nicht Standard. Nur weil andere keinen Atomausstieg wollen oder können, muss dies für Deutschland bedeuten, dass wir mit dem Ausstieg ebenfalls noch 50 Jahre warten sollen? Ach ich habe es bereits wieder vergessen: die Kernschmelze ist beherrschbar.

Caren Lay von den Linken bringt die Wahrheit auf den Tisch: steigende Strompreise in der Vergangenheit und Megagewinne der vier großen Stromkonzerne. Außerdem sei der Strompreis mit der Einführung der Strombörse nochmals sprunghaft gestiegen. Da die vier Konzerne (RWE, EON, EnBW und Vattenfall) sich 80 Prozent des Marktes teilen, kann man von einem Oligopol ausgehen, in welchem die Strompreise eine abgesprochene Sache sind.

Den Atomausstieg zahlt der Bürger

Die Stromkonzerne verhalten sich auch in ihrer schlechten Lage noch clever. Noch vor Monaten wähnten sich sich durch die Verlängerung beim Atomausstieg in Sicherheit. Dann kam Fukushima und das Moratorium dazwischen. Nun wettern sie gegen den schnellen Ausstieg, drohen mit Stromknappheit und steigenden Preisen. Der (schnelle) Ausstieg sei eben nicht billig. Nun wendet sich langsam das Blatt und die Stromkonzerne zeigen sich von der kooperativen Seite. Klar könne man aussteigen doch leider nicht zum Nulltarif.
Es ist die Flucht nach vorn. Wenn es mit Atomkraftwerken zukünftig nicht mehr geht, dann begründet man die Strompreiserhöhung eben mit dem erzwungenen Ökostrom. Richtig ist, dass Investitionen in neue Kraftwerke nicht zum Nulltarif zu haben sind. Es ist allerdings nur eine Frage, wo man die Prioritäten setzt.

Als frei recherchiertes Beispiel auf die Schnelle: Der Windpark Bard Offshore 1 liefert ca. 400 Megawatt Strom und kostete ca. 1,5 Milliarden Euro (im Jahr 2010). Das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich liefert(e) 1300 Megawatt und kostete 3,6 Milliarden Euro (im Jahr 1987). Ökologischer Strom kostet somit – was die reinen Baukosten betrifft – nicht ernsthaft mehr Geld. Und dies ist erst die halbe Rechnung. Denn wenn man bedenkt, wie viel Geld für abgeschaltete Atomkraftwerke noch nachträglich gezahlt werden muss, ist Ökostrom der klare Sieger.
Der Rückbau eines – über lange Jahre aktiven – Atomkraftwerkes kostet mindestens noch einmal die selbe Summe, welche für den Bau aufgebracht wurde. Nach heutigen Maßstäben sind dies bei jedem Atomkraftwerk ca. 5 Milliarden Euro; verteilt über einen Zeitraum von ca. 15 Jahren.

Wir zahlen beim Atomausstieg nicht den teuren Ökostrom sondern für die atomaren Altlasten. In Deutschland gibt es derzeit 19 aktive Reaktoren, samt jenen die sich in Revision oder wegen dem Moratorium außer Betrieb befinden. Weitere 19 Reaktoren stehen in der Landschaft, welche bereits schon früher abgeschaltet wurden. Für diese 38 Reaktoren entstehen Kosten für den Rückbau von ca. 200 Milliarden Euro. Und dabei sind die Kosten für die Endlagerung des Atommülls noch gar nicht eingerechnet.

Nun darf man sich fragen, wer den Wechsel zum Ökostrom zahlen wird. Die Stromkonzerne werden es wohl kaum tun, der Staat ebenfalls nicht und die „schützenswerte“ Industrie ebenfalls nicht. Es bleibt also nur der Verbraucher, der sich nicht wehren kann. Denn der Strom der Zukunft wird teurer werden. Ob mit Atomausstieg oder ohne. Und wenn immer gesagt wird, Atomstrom wäre günstig produzierter Strom, so empfinde ich diese Aussage als heuchlerisch und verlogen. Denn bei der Preiskalkulation von Atomstrom ist weder die Entsorgung des Mülls mit eingerechnet noch ein theoretischer GAU, und sei es nur mit 1 Prozent. Tschernobyl und Fukushima zeigen uns jedoch, dass die Rechnung vom günstigen Atomstrom nur bis zu einem GAU seine Richtigkeit hat.

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3 Antworten zu Ökostrom ist teuer?

  1. publicminx 28. Mai 2011 um 00:35 #

    In dem Universum, in dem wir leben, einem strahlenden, mitten auf einem kleinen Inselplanetchen Erde, der selbst ein Endlager darstellt, wird eines ganz sicher nicht die Zukunft sein: Oeko-Energie.

    Derlei sind bestenfalls Inselloesungen.

    Der Mensch kommt gar nicht drum rum sich mit der hochenergetischen Ressource strahlenden Materials zu beschaeftigen und sie zu nutzen – Kernkraft und spaeter Kernfusion (die auch fuer Antriebe im Weltraum benoetigt wird) …

    Mit Oeko-Strom als Hauptechnologie wird die gesamte Menschheit inklusive uebrigens aller Pflanzen und Tiere nicht vielleicht, sondern ganz sicher aussterben.

    Uebrigens kann mal laengst gelernt haben, dass Rueckfaelle in Aberglauben immer falsch waren. Ausnahmslos. Dass die jeweiligen Menschen jeder Zeit in naturreligioese ewiggestrige Phasen fielen, in denen ihnen derlei Ideologie durch Synchronisation der meisten, die darauf auch reinfielen, normal vor kam, so wie es vielen heute normal vorkommt, aendert daran kein bisschen. Es bleibt irrational, naiv und falsch.

    Allein den Blick nur auf den Planeten zu tunneln, ist ganz typisch Aberglaube. Verengung der Sichtweise, als wuerde deshalb die Realitaet nicht mehr ganzheitlich mit allem interagieren. Mit diesen typischen Antimodernismen, die ja nicht umsonst auch von genau den Strukturen verbreitet wurden, die auch sonst gegen Grundlagentechnologien sind (wie Gentechnik, auch Internet uebrigens – da kamen sie nur nicht mit durch) kommt der Mensch keinen mueden Meter weit.

    Es starben nicht nur in Deutschland mehr Menschen an Oeko-Energie als an Atomenergie. Der Umstand, dass die medial und ideologisch nicht so aufgeblasen werden, aendert nichts an den Fakten. Die Restrisiken sind also bei Oeko-Energie viel hoeher – sie verteilen sich nur anders. Da der Mensch stark dazu tendiert von der Hand in den Mund zu denken und mit einer nachhaltigeren Sicht nicht so zurechtkommt, hat er Probleme mit einer vernuenftigen Risikoabwaegung.

    Da allein schon jede Windkraftanlage (ein hochhaushoher Industrikomplex) einen potentiellen Brandbeschleuniger darstellt, ist generell die gesamte Umgebung gefaehrdet, teilweise ueber Bereiche, die groesser sind als bei der Kernenergie.

    Auch hier: der pure Umstand, dass derlei „Restrisiken“ ignoriert werden, gar nicht serioes aufbereitet und hier gar nicht gefordert werden, dass sie in Versicherungen einfliessen offenbart reine blanke Ideologie.

    Es gibt zehntausende von Windkraftraedern, quer verteilt durch die Republik. Ein Risiko sondersgleichen. Aber sie sind ja „sicher“? Schwoer hier jeder, dass da nix passiert?

    Die verursachern aber noch mehr:
    – sie toeten massenweise Tiere
    – sie erzeugen ein niederfrequentes Dauerbrummen fuer ihre gesamte Umgebung
    – sie durchweben die gesamte Landschaft, sind damit Landschafts-zerstoerend und umweltfeindlich
    – die Betriebshaltung ist aufwaendiger, damit teurer, iniffizienter, duemmer
    – offshore ist das ganze nochmal um einiges teurer, die Auswirkungen auf die Umwelt noch gar nicht absehbar
    – weit ressourcenunfreundlicher, schon durch die blosse Menge und damit ebenfalls klimaschaedlicher als Kernkraftwerke

    Sie hat nur Nachteile …

    Von der weitestgehend giftigen Photovoltaik, bei der zwar um einiges mehr Muell als bei der Kernenergie anfaellt, dafuer aber Endlager-maessig alles noch viel ungeloester ist, gar nicht erst zu sprechen.

    ps: im Konjunktiv sprechen selbst inflatonaer staendig Greenpeace, Oeko-Institute, BUND und sonstige pseudo-wissenschaftliche gruene Lobbys …

    • der Mops 28. Mai 2011 um 01:21 #

      @publicminx

      Der Mensch kommt gar nicht drum rum sich mit der hochenergetischen Ressource strahlenden Materials zu beschaeftigen und sie zu nutzen – Kernkraft und spaeter Kernfusion (die auch fuer Antriebe im Weltraum benoetigt wird) …

      Sie sagen zwar, dass wir hochenergetische Energiegewinnung benötigen, aber rechtfertigen dies nicht. Höchstens mit dem Verweis auf Reisen ins Weltall. Und selbst dann müsste man es nicht auch gleichzeitig zivil nutzen.

      Mit Oeko-Strom als Hauptechnologie wird die gesamte Menschheit inklusive uebrigens aller Pflanzen und Tiere nicht vielleicht, sondern ganz sicher aussterben.

      Hohle Phrasen braucht das Land.

      Es starben nicht nur in Deutschland mehr Menschen an Oeko-Energie als an Atomenergie.

      Ich bitte um nachweisbare Zahlen. Sonst bleibt es für mich infantiles Geschwätz.

      Da allein schon jede Windkraftanlage (ein hochhaushoher Industrikomplex) einen potentiellen Brandbeschleuniger darstellt, …

      Was verstehen Sie unter einem Brandbeschleuniger? Wie kann eine Windkraftanlage (WKA) als Brandbeschleuniger dienen? Windräder sind keine Ventilatoren, falls Sie eventuell diesem Denkfehler aufgelaufen sein sollten.

      Die verursachern aber noch mehr:
      – sie toeten massenweise Tiere

      Glauben Sie nicht auch, dass dies der BUND (BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland) dies nicht schon längst großspurig publik gemacht hätte? Wie viele zig Tausend Vögel knallen jährlich gegen die Windräder? Oder sind sogar Maulwürfe, Füchse, Rehe und Libellen davon betroffen?

      – sie erzeugen ein niederfrequentes Dauerbrummen fuer ihre gesamte Umgebung

      Es geht um Schäden!? Wie weit geht Ihre Definition von „für ihre gesamte Umgebung“ in Meter gemessen?

      – sie durchweben die gesamte Landschaft, sind damit Landschafts-zerstoerend und umweltfeindlich

      Durchweben? Solange sie nicht von alleine wandern, halte ich dieses Risiko für vernachlässigbar. Und übrigens: die Landschaft wird nicht zerstört. Allerhöchstes das Bild von ihr. Somit kann ich auch nichts umweltfeindliches finden. Der Anblick eines AKW begeistert mich übrigens auch nicht.

      – die Betriebshaltung ist aufwaendiger, damit teurer, iniffizienter, duemmer

      Bitte mit nachweisbaren Zahlen bestätigen. In die Kostenrechnung bitte miteinfließen lassen: Kosten für den Bau, die Sicherheit, den Brennstoff, Wartung, Versicherung, Personal. Und dann werden wir sehen, ob ein AKW wirklich günstiger ist als eine WKA (auf die KWh gerechnet).

      – offshore ist das ganze nochmal um einiges teurer, die Auswirkungen auf die Umwelt noch gar nicht absehbar

      Teurer ja, dafür aber auch eine Potenz effizienter. Machen sich AKW-Betreiber Gedanken über die Umwelt?

      – weit ressourcenunfreundlicher, schon durch die blosse Menge und damit ebenfalls klimaschaedlicher als Kernkraftwerke

      Aber diese Stelle bezeichne ich Sie offiziell als Hohlkopf. Eine WKA hat einen Ressourcenverbrauch von genau Null; in Zahlen 0,0. Eine WKA erzeugt Null Gramm schädliche Gase und Null Gramm Abfall. Und nur weil es viele sind, sind sie damit klimaschädlicher als ein AKW? Eine grausam seltsame Logik haben Sie.

  2. Kammerj4ger 20. Januar 2012 um 02:54 #

    Dieser Artikel ist nun zwar schon ein wenig Älter, da ich aber gerade nichts besseres zu tun habe misch ich mich auch noch mal ein und gebe meinen Senf dazu 😀
    Zum Hauptartikel äußere ich mich nun mal nicht im speziellen, meine meinung dazu solle aus dem rest hervorgehen (faulheit siegt immer)
    @ publicminx
    Das Fatzit vorweg: Im großen und ganzen ist alles was Sie geschrieben haben hohles gelaber vom feinsten. Sicher, einige Punkte entsprechen realistischen tatsachen. So haben sie durchaus recht wenn sie schreiben das wir auch in zukunft hochenergielösungen benötigen werden. Als Stichwort sei hier die Kernfusion genannt die sie ja auch angesprochen haben. Dies ist ein Punkt der Akut werden wird wenn die weltbevölkerung weiter wächst und zum beispiel windkraft Anlagen irgendwann nicht mehr sinnvoll gebaut werden können. Bis wir aber diesen Punkt erreichen muss noch eine ganze menge zeit ins land gehen. Warum das? Nun, die von Ihnen so verhasste Photovoltaik(die nebenbei sogar recht gut recycelt werden kann) verbunden mit Wärmegewinnung durch erdwärme und Solarkollektoren sollte uns einen guten puffer für einige weitere Jahre geben. Zumindest was unsere Technischen möglichkeiten betrifft. Ob diese möglichkeiten genutzt werden steht auf einem anderen Blatt pappier aber das steht es ja immer.
    Der nächste interessante punkt(eigentlich ja sogar zwei):
    „- sie erzeugen ein niederfrequentes Dauerbrummen fuer ihre gesamte Umgebung
    – sie durchweben die gesamte Landschaft, sind damit Landschafts-zerstoerend und umweltfeindlich“
    Ja, hübsch sind die nich und das Brummen/Dröhnen ist nicht wirklich angenehm, ich selbst möchte soetwas auch nicht neben dem haus haben, aber solange man die dinger wirklich nucht gleich nebenan hat gehts allemal. Haben sie schon mal ein AKW besichtigt? Die sehen auch nicht besser aus und wirklich leise ist auch was anderes!
    Und nun zum letzten punkt bei dem eine teilweise zustimmung gerechtfertigt ist, der sogenante „Vogelschlag“ Jepp, es sterben recht viele Vögel durch Windkraftanlagen. Sowohl BUND als auch Greeanpeace haben dazu entsprechende untersuchungen durchgefüht. Das freut sicher die wenigsten hier, auch mich nicht, ABER es sterben ebenfalls sehr sehr viele Vögel (besonders große wie Störche) durch Überland hochspannungsleitungen von denen auch reichlich das land durchziehen. Dieses Risiko/diese Zahl würde durch Dezentralisierung der Energiegewinnung beträchtlich sinken. Ich wage sogar zu behaupten das einige Überland-hochspannungsleitungen zurück gebaut werden könnten wenn wir auch Dezentrale energiegewinnung umsteigen(dazu fehlen mir aber ehrlich gesagt gesicherte berichte, daher sei festgehalten das es sich dabei nur um eine vermutung meinerseits handelt).
    Nehmen wir aber der Fairnes halber einmal an das nichts zurück gebaut werden, das weiterhin Vögel gegen windkraft räder fligen und das auf wundersame weise plötzlich kein Vogel mehr gegen eine Strohmleitung mehr Fliegt, was wäre dann? Ganz einfach, dann wären durch Chernobyl und Fukushima immernoch mehr tiere gestorben als in allen jahren Windkraft zusammen. ZUdem(ich entschuldige mich hier vorweg bei unseren Vogelfreunden), mir ist kein Fall bekannt in dem ein mensch Plötzlich Flügel bekommen und gegen ein Windrad geflogen ist, aber einige fälle bei denen menschen an Strahlung starben. Nimmt man jetzt noch dazu das ich ein menschenleben einem Storch vorziehe(Störche, Adler und so weiter sind hübsch, aber meine Frau und meine Kinder sind mir wichtier) weis ich ganz genau was ich wählen würde.
    Was stellen wir nun also fest? Hmmm… Wir stellen fest das sie genug heißen dampf abgelassen haben um selber als kraftwerk durch zu gehen aber mehr auch nicht denn alles was sie an richtigem gesagt haben war mies bis garnicht begründet, alles andere war nutzlos(wenn auch erheiternd) und falsch -stichwort „brandbeschleuniger“.
    @ der Mops
    Wie sie(wenn sie überhaupt ^^) sehen stimme ich Ihnen in nahezu jedem punkt zu, aber ich möchte dennoch auch an sie einige Worte richten.
    Im gegensatz zu Ihrem vorredner scheinen Sie in etwa zu wissen was sie schreiben, das ist gut, das freut mich. Es währe jehdoch nicht schlecht gewesesen wenn sie bei Ihrem text das getan hätten was sie von „publicminx“ verlangt haben, zahlen und fakten zu bringen. Wenn sie, wie ich ja schon vermutet habe wissen wovon sie reden hätte es ihnen nicht schwer fallen sollen ihre aussagen gleich mit den von Ihnen geforderten Fakten zu untermauern, das hätte dann sowohl den vorteil der guten Informatin gehabt die allen weiteren lesern gedient hätte als auch dafür gesorgt das ihnen Ihre eigenen fehler auffallen.
    Als fehler seien hier genannt:
    – Ihr kommentar mit dem BUND denn der hat das ziemlich groß publik gemacht, wurde nur, wie so oft, Ignoriert und die damit verbundene tatsache das tatsächlich auch andere Tiere wie Rehe und co betroffen sind, genauso wie wasserlebewesen in Offshore Parks.
    – Ihr kommtent über die gedanken der AKW betreiber. Ist nicht zwangsläufig Falsch, nur in diesem zusammenhang nicht ganz angebracht. Wenn sie Fakten fordern ist ein Spruch à la „der da machts ja auch“ wohl kaum die richtige wahl.
    – Der ressourcenverbrauch ist bei WKA nicht gleich Null. Sicher, der bau ist vergleichsweise billig, die verwendeten rohstoffe sind recht leicht zu beschaffen(auch wenn auch be deren gewinnung raubbau betrieben wird) und größtenteils wiederverwertbar und wenn das teil erstmal steht ist wind wirklich recht umweltschonend, wir sollten aber nicht aus den augen verlieren das auch Fläche eine Ressource ist. Sicher, der Planet ist recht groß, wir haben also recht viel fläche zum zukleistern, aber realistisch betrachtet ist das auch nicht die ideal lösung.

    Was bleibt am Ende noch zu sagen….
    Nun, vieleicht ein kleines Statement meinerseits zu meiner einstellung bezüglich erneuerbarer energien denn ich fürchte das die nicht so ganz rüber gekommen ist 😀
    Ich bin mitlerweile ein freund der regenerativen energiequellen (mit außnahme der wasserkraft die in meinen augen die schlechteste mögliche lösung darstellt aber das ist ein anderes thema), zumindest solange wir diese gut mischen. Photovoltaik, wärmegewinnung und Windkraft zusammen geben uns die möglichkeit Atomstrom ab zu schaffen und haben genug reserven für die zukunft, aber ich bin auch der meinung das zum einen der Atom ausstieg gesittet von statten gehen muss, am besten unter führung eines gremiums das so unabhängig ist wie irgendwie möglich und dann noch ein wenige unabhängiger. Utopisch und unerreichbar, aber man wird ja träumen dürfen. Wenn wir nun schon bei Träumen sind. Träume von zukunfts technologien dürfen keine Träume bleiben. Kernfusion, Orbitale sonnenkolektoren und wasserverbrennung(kein witz, es laufen wirklich experimente in der Richtung) dürfen nicht vernachlässigt werden denn so schön „ökoenergie“ auch ist, sie hat grenzen.

    Ps. Wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten, es ist fast 3 uhr nachts, da hab ich sicher keine lust mehr nach zu kontrollieren.

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