Billig-Kerzen in Europa nicht erwünscht

Die EU hat etwas gegen günstige Produkte aus China. Jetzt geht den Billig-Paraffinprodukten aus dem Land der aufgehenden Sonne das Licht aus. Die EU-Regierung erhebt ab 2009 Strafzölle für Kerzen aus China. Der europäischen Regierung war es schon lange ein Docht Dorn im Auge, dass in China die Kerzenproduktion staatlich unterstützt wird, hier in Europa die Kerzenproduzenten auf sich selbst gestellt sind. Dass man mit Kerzen aus Europa nicht mit dem billigen 100er-Pack aus dem Discounter konkurrieren kann, dürfte wohl jedem schon seit langem klar sein.

Vom chinesischen Staat ist es alles andere als nett mit hohen Investitionen der inländischen „Kerzenmaffia“ finanziell unter die Arme zu greifen. Nur damit in der Volksrepublik ein paar Tausend Menschen einer geregelten Arbeit nachgehen können, riskiert man man Zwist mit der europäischen Kerzenmachervereinigung.
Im Jahr 2006 wurden erstmal gleich viel Kerzen aus China importiert, wie in Deutschland von eigenen Kerzenmanufakturen erzeugt wurden. Der Trend bewegt sich immer weiter Richtung Import. Da muss eingeschritten werden – und zwar von ganz oben. Die EU-Regierung schlägt sich auf die Seite der europäischen Wachswerke und erklärt China den (wachsweichen) Kerzenkrieg. Jede fernöstliche Funzel wird nun mit einem Strafzoll belegt, damit das europäische Paraffinlicht wieder heller leuchten kann.

Wenn dieser Schuss auf die Kerzen mal nicht nach hinten los geht. Was würde passieren, wenn China plötzlich die Einfuhr von deutschen Autos mit Strafzöllen belegen würde? Schließlich wird die Produktionen der Fahrzeuge hier in Deutschland auch staatlich subventioniert. Oder wie nennt man es, wenn Automobilkonzerne milliardenschwere Kredite für Forschung und Entwicklung und gar die laufende Produktion bekommen?
Und was passiert eigentlich mit den elektronischen Geräten aus China? Die Tonnen von billigen DVD-Playern, Lichterketten, Spielzeug, Kaffeemaschinen und gar Waschmaschinen oder Kühlschränken sind für die europäischen Produzenten pures Gift und eine stetig reale Bedrohung von inländischen Arbeitsplätzen.

Ich finde, wenn man schon bei Strafzöllen auf Kerzen anfängt, sollte man konsequenterweise jegliche Importartikel aus China mit hohen Zöllen belegen. Denn durch Kerzen aus dem eigenen Land lässt sich keine gesamte Wirtschaft retten. Da wir hingegen alle zum Stromsparer werden sollen, wäre es vernünftig, abends öfters mal eine deutsche Kerze anzuzünden. Auf dass das ewige Kerzenlicht leuchten möge.

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Eine Antwort zu Billig-Kerzen in Europa nicht erwünscht

  1. Anonymous 14. Juni 2009 um 13:32 #

    Deine blöde Bericht oder Kommentar ist sehr sehr sehr schlimmm!!!!!!!
    Ich weiß nicht ob du was gegen China hat, aber wenn China die Kerzen nicht nach Deztschland importiert, dann könnt ihr Deutschen die teueren Kerzen, die “ Made in Germany“ sind, kaufen!!Wenn du genug Geld hast!!!!
    Ich weiß auch nicht was du mit “ Kerzenmafia “ meinst!!!!
    Ich würde mich freuen wenn du mal mir erklären kannst!!!
    LG

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