Straßenbahnfahrer verschickt Nacktfoto an Fahrgäste
vom 15. August 2008Ein geradezu absonderlich lustiger Fall hat sich vor ca. einem Monat bei den Karlsruher Verkehrsbetrieben ergeben. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein Straßenbahnfahrer während der Fahrt Nackfotos von sich an Fahrgäste versendet. Er bediente sich dabei der Bluetooth-Technologie und versendete damit wahllos an Passanten seine privaten Nacktfotos. Eine Kundin erhielt während der Fahrt eine solche unangemeldete Bildnachricht und war doch sehr verwundert über den Inhalt. Zugleich erkannte sie den Mann auf den Fotos, und sprach ungehindert den Straßenbahnfahrer darauf hin an. Der leugnete nicht und gab offen zu, die Nacktbilder versendet zu haben. Wer noch solche Bilder von ihm bekommen hat, konnte er nicht sagen.
Jetzt ist der Straßenbahnfahrer arbeitslos, weil ihn sein Arbeitgeber, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK), mit sofortiger Wirkung entlassen hat. Die Frau erstattete zudem Anzeige gegen ihn. So könnte ein Verfahren auf den Straßenbahnfahrer zukommen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und der Verbreitung pornografischer Schriften. Und im dümmsten Fall droht im dadurch auch noch ein Zwangsaufenthalt hinter schwedischen Gardinen. Und das nur wegen übertriebener Geilheit während der Arbeitszeit.
Also: während der Arbeitszeit nicht so viel mit der modernen Technik rumspielen und die Nacktbilder besser zuhause auf dem privaten PC lassen. Dann hat man keinen Ärger und morgen noch seinen Arbeitsplatz.
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